Mein Programm für Bingen

Ich will mehr Wohnungen schaffen. Die Mieten werden immer teurer und es wird immer schwieriger, eine bezahlbare Wohnung in Bingen zu finden. Gerade Familien haben hier Probleme. Deshalb will ich eine Wohnungsbaugesellschaft gründen, die Wohnungsbau in Bingen betreibt.
Viele Wohnungen im kommunalen Besitz führen zu einem echten Einfluss auf den Mietspiegel in Bingen. Wir können somit auch den allgemeinen Mietpreissteigerungen entgegentreten.
Städtische Wohnungen sollen barrierefrei sein, damit auch Ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen ein bezahlbares zu Hause in Bingen finden.
Ich habe mich in der Vergangenheit deutlich gegen die Autounterführung am Rhein-Nahe-Eck ausgesprochen. Dabei bleibe ich.
Millionen Steuergelder, die hier ausgegeben werden, sind schlecht investiertes Geld.
200 Parkplätze würden wegfallen und es würde deutlich mehr Verkehr zum Rheinufer gelenkt. Das sind Dinge, die kaum jemand wollen kann.
Stattdessen möchte ich das Gelände am Fruchtmarkt, dem Starkenburger Hof und dem Gerbhausplatz aufwerten und neugestalten. Die Parkplätze am Gerbhausplatz sollen gemeinsam mit CCB und Naheparkplatz konzentriert werden. Mit einer Gestaltung des Fruchtmarktes mit dem Charakter eines Parks schaffen wir zudem einen „Grünen Übergang“ vom Rhein in die Fußgängerzone. Dies ist gerade mit Blick auf die Bundesgartenschau eine große Chance für unsere Stadt, die wir nutzen müssen, um Gäste in die Innenstadt zu bringen.
Damit Bingen weiterhin für junge Familien attraktiv bleibt, müssen wir so schnell wie möglich Bauplätze und Wohnungen schaffen sowie die Betreuungsangebote optimieren. Ausreichende Kita-Plätze, verlässliche einheitliche Betreuungszeiten, ein gutes gesundes Mittagessen und ein Ferienprogramm, das auf berufstätige Eltern zugeschnitten ist, sind Punkte, an denen ich arbeiten möchte.
Die Binger Schullandschaft möchte ich gerne durch eine IGS ergänzen. Dazu möchte ich die städtische Realschule Plus am Scharlachberg gemeinsam mit dem Kreis in eine IGS umwandeln.
Ich möchte erreichen, dass Familien mehr Zeit miteinander verbringen können. Das erreichen wir, indem wir bessere Busverbindungen schaffen, Öffnungszeiten von Kitas und Schulen mit Arbeitszeiten zusammenbringen und Home-Office erleichtern, indem wir schnelles Internet durch den Breitbandausbau vorantreiben.
Außerdem möchte ich Tagesmütternetzwerke ausbauen, damit Kinder auch zu Not- und Randzeiten gut betreut sind.
Ich möchte darüber hinaus Ferienangebote für Eltern und Kinder schaffen und diese auch für solche Familien öffnen, die sich diese finanziell nicht selbst leisten können.
Bingen soll CO2-neutale Stadt werden. Deshalb setze ich mich für gute Busverbindungen und bessere Radwegeverbindungen ein. Ich möchte E-Mobilität stärken und setze mich daher für E-Busse und ausreichende E-Ladestationen für E-Bikes und E-Autos ein. Außerdem setze ich mich für Mobilitätsstationen und mehr Fahrradstellplätze ein.
Während es früher kaum Fahrzeuge mit neuer Technik gab, haben wir heute vielfältige Möglichkeiten: E-Mobilität, ein guter ÖPNV, der optimale Zuschnitt von Baugebieten für die Nutzung von Sonnenenergie, gute Voraussetzungen für den Radverkehr, Fernwärme und andere Energietechniken müssen wir konsequent umsetzen und bei jeder Entscheidung berücksichtigen.
Ich möchte naturbelassene Flächen fördern und mehr grüne Flächen mit heimischen Pflanzen schaffen, die Fauna und Flora in ein ökologisches Gleichgewicht bringen. Zudem müssen wir den Wald in Bezug auf die klimatischen Veränderungen sukzessive umbauen.
Außerdem möchte ich ein neues Tierheim realisieren.
Die umfangreichen Möglichkeiten der Digitalisierung möchte ich maximal nutzen. Von der Online-Nachbarschaftshilfe bis hin zur Meldung von Problemen an die Verwaltung durch eine „Bürger-App“ haben wir viel zu tun.
Ich möchte den Breitbandausbau in Bingen vorantreiben, sodass schnelles Internet in jedem Haushalt gewährleistet ist. Außerdem möchte ich Verwaltungsgänge vereinfachen, indem diese bequem von zu Hause digital erledigt werden können.
Offenes WLAN in der gesamten Stadt und die technische Steuerung von Parkplätzen und der Beleuchtung etc. müssen zukunftsorientiert ausgebaut werden.
Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern und den Geschäftsleuten möchte ich unsere Innenstadt weiterentwickeln. Einzelhandel, Gastronomie und Angebote für Touristen müssen zusammenfinden. Ein ansprechendes Ambiente und Flair auf Plätzen und Straßen, attraktive Gebäude und die digitale Vernetzung der Angebote sind Rahmen eines vernünftigen Citymanagements. Die vielen Leerstände schaden allen. Ich möchte persönlich mit den Eigentümern sprechen und um Lösungen kämpfen.
Bingen soll sauberer und sicherer werden. Ich möchte daher mehr Vollzugsbeamte beim Ordnungsamt einstellen, die eingreifen, wenn es nötig ist und Streetworker, die Hilfestellungen vermitteln und Probleme somit lösen, bevor sie entstehen. Außerdem möchte ich mehr Mülleimer und „Hundetoiletten“ und mehr Leuchten in dunklen Straßenzügen.
Grünschnittarbeiten sollen mit eigenem Personal besser erledigt werden.

Die Binger Stadtteile werden leider oft vernachlässigt. Oft sind es kleine Dinge, die einen Stadtteil aufwerten können. Diese Maßnahmen möchte ich mit Ihnen gemeinsam finden, planen und umsetzen.
Außerdem setze ich mich für ein Förderprogramm „Ortskerne stärken“ ein, das Ortskerne in den Stadtteilen stärkt, alte Immobilien aufwertet, den Zuzug junger Familien begünstigt und zentrale Plätze aufwertet.
Außerdem möchte ich eine Wirtschaftsförderung für die Neuansiedlung von Gaststätten und Einzelhandel in den Stadteilen umsetzen.
Die Landesgartenschau hat Bingen in vielerlei Hinsicht aus einem Dornröschenschlaf geweckt. Die Bundesgartenschau ist für uns eine zweite Chance diesen großen Schritt zu wiederholen. Bingen wird eines der beiden Eingangstore zur Bundesgartenschau sein. Dies müssen wir touristisch mit Infrastruktur, Gartengestaltung sowie Angeboten in Gastronomie und Hotellerie nutzen, damit Bingen dauerhaft touristisch attraktiv ist.
Ich setze mich neben barrierefreiem Wohnraum und einem guten Busverkehr für auch für barrierefreie öffentliche Gebäude und Straßen ein.
Außerdem plane ich ein breites kulturelles Programmangebot, das alle Generationen anspricht.
Ich möchte einen Jugendrat für Bingen umsetzen, damit Jugendliche mitreden und mitgestalten können.
Außerdem setze ich mich für mehr Graffitifreiflächen, ein Jugendtaxi zu Zeiten, in denen kein Bus fährt und Grillplätze am Rhein ein.
Außerdem möchte ich dezentrale Räume für Jugendliche schaffen und dafür Sorge tragen, dass ein geeigneter Raum für Feierlichkeiten zur Verfügung steht.
Ich möchte mich mit allen Bürgerinnen und Bürgern über die Entwicklung unserer Stadt austauschen und jedem die Gelegenheit geben, Ideen einzubringen. Ich werde mich für eine deutlichere Transparenz der Verwaltung einsetzen.

Möglichst viele Dokumente sollen einfach im Internet abgerufen werden können.
Ich werde meine dienstlichen Nebeneinkünfte als Oberbürgermeister an die Stadt abführen. Es mag bisher üblich gewesen sein, dies anders zu handhaben. Ich halte dies moralisch aber nicht für vertretbar.

Fahrten mit einem Dienstwagen werden künftig korrekt aufgezeichnet werden und der Stadt wird jede private Fahrt ersetzt werden. Ich bin auch der Meinung, dass nicht jede noch so kleine Strecke mit dem Dienstwagen gefahren werden muss. Laufen und Fahrradfahren sind mir nicht fremd.

Kreditkartenabrechnungen werden von mir ordnungsgemäß belegt, damit mit dem Steuergeld der Bürgerinnen und Bürger– anders als bisher – verantwortungsvoll umgegangen wird.

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