„Eine Vollsperrung der Stromberger Straße über mehrere Wochen ist meiner Auffassung nach unzumutbar, weshalb ich dies weiterhin ablehne und insbesondere zeitliche Verzögerungen für Rettungsfahrzeuge befürchte“, erklärt der Landtagsabgeordnete und SPD-Stadtratsmitglied Michael Hüttner.
„Man muss dem LBM dennoch dankbar sein, dass er im Rahmen der Straßenausbauarbeiten des Rupertsberger Kreisels auch die Fahrbahnsanierung der Stromberger Straße bis zum Schlösschen am Mäuseturm umsetzen wird, denn dieser Fahrbahnbereich ist in einem wirklich sehr schlechten Zustand“, so Hüttner weiter.
Aktuell ist geplant, dass die Stromberger Straße acht Wochen lang in Fahrtrichtung Weiler und davon vier Wochen in beide Fahrtrichtungen gesperrt wird, damit der Ausbau abschnittsweise zwischen dem neuen Kreisel und der Viktoriastraße bzw. der Heinrich-Becker-Straße und anschließend dem „Schlösschen am Mäuseturm“ fortgeführt und saniert werden kann.
„Bingerbrück bietet keine Möglichkeiten der Umfahrung dieser Baustelle und daher befürchte ich nicht nur zeitliche Verzögerungen für Rettungsfahrzeuge, sondern auch die erheblichsten Einschränkungen für den ÖPNV – von Diensten wie Müllabfuhr etc. ganz zu schweigen. Bei allem Verständnis für die Schwierigkeiten in der Umsetzung der Baustelle hätte ich mir dennoch Möglichkeiten erhofft, die ein wechselweises Befahren der Strecke zumindest für einen eingeschränkten Nutzerverkehr erlaubt hätte“, so Hüttner abschließend.
